Jugendberufshilfe

Projekte 

  •  ESF-Modellprojekt „Schulverweigerung – Die 2. Chance“
  •  BEA
  •  Berufspatenschaft

 

Kooperation & Netzwerkarbeit

  •  Regionaler Arbeitskreis Jugendberufshilfe
  •  Fachkräfte der nordhessischen Jugendberufshilfe
  •  Regionale Koordination - OloV

 

Information & Planung & Konzeption

  •  Fachberatung
  •  Bedarfsermittlung und Konzeption

 

1. Jugendberufshilfe

Entsprechend des gesetzlichen Auftrags im § 13 des SGB VIII hat die Jugendberufshilfe die Aufgabe, die berufliche und soziale Integration von jungen Menschen unter 27 Jahren zu verbessern. Im Zentrum der Hilfen steht ein ganzheitlicher Ansatz, der junge Menschen zu einer selbstständigen und eigenverantwortlichen Berufs- und Lebensgestaltung befähigen soll.

Zentrales Anliegen der Jugendberufshilfe im Landkreis ist es, dazu beizutragen, dass der Einstieg in den Beruf für benachteiligte Schüler und Schülerinnen erfolgreich verläuft. Um dieses zu erreichen, arbeitet die Jugendberufshilfe in allen ihren Projekten eng zusammen mit

  •  Schulen
  •  dem Jugendamt und der Schulsozialarbeit
  •  der Arbeitsagentur und Arbeitsförderung.

 

Eine weitere Aufgabe der Jugendberufshilfe ist es, die regionale Zusammenarbeit und den Austausch zwischen allen Trägern und Institutionen, die mit der beruflichen Integration von jungen Menschen befasst sind, zu fördern.

 

Weiterhin informiert die Jugendberufshilfe über das bestehende Maßnahmespektrum und ist in Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Akteuren an der bedarfsgerechten Planung von weiteren Angeboten beteiligt.

 

Im Landkreis Kassel ist die Jugendberufshilfe bei dem kommunalen Träger, der Arbeitsförderungsgesellschaft im Landkreis Kassel (AgiL), angesiedelt.

 

Tel. 0561 / 1003 - 1544

Kontakt:

Arbeitsförderungsgesellschaft im Landkreis Kassel (AgiL)

Jugendberufshilfe

Bahnhofsplatz 1

34117 Kassel

 

 

 

1.1. Angebote im Übergang Schule - Beruf

Für Schüler und Schülerinnen, bei denen der Berufseinstieg voraussichtlich nicht reibungslos verlaufen wird, bietet die Jugendberufshilfe unterschiedliche Hilfen an. Das ESF-Modellprojekt „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ richtet sich an schulverweigernde Jugendliche, die Gesamtschulen im Landkreis besuchen.

Das Projekt  B-E-A (Bildung – Erfolg – Ausbildung) erleichtert Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die das Berufsgrundbildungsjahr besuchen, den Übergang in eine Ausbildung oder weiterführende Perspektive.

Im Projekt Berufspatenschaft können Schüler und Schülerinnen, die sich im letzten Schulbesuchsjahr  befinden, von der Berufs- und Lebenserfahrung ehrenamtlicher Mentoren profitieren.

 

 

1.1.1 ESF-Modellprojekt „Schulverweigerung – Die 2. Chance“

Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren, die sich von der Schule losgesagt haben bzw. ein deutliches Ausstiegsverhalten zeigen, sollen mit dem ESF-Programm Schulverweigerung – Die 2. Chance wieder in die Schule integriert werden. Ziel ist es, die Lernmotivation der Jugendlichen zu erhöhen, damit sie die Schule mit einem erfolgreichen Schulabschluss abschließen können.

Das bietet das Projekt:

  •  Case-Management, d.h. individuelle Begleitung und Unterstützung
  •  Elternberatung und Gespräche
  •  Individuelle schulische Förderung
  •  Lerntage zur Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss
  •  aktivierende, erlebnispädagogische Freizeitangebote

Weiterhin fördert das Projekt die Kooperation von Schule und Jugendhilfe.

Das Modellprojekt wird im Auftrag des Jugendamtes von der Jugendberufshilfe und Vabia Vellmar e.V. in Kooperation mit Gesamtschulen im Landkreis durchgeführt.

Es wird aus Mitteln des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Europäischen Sozialfonds finanziert.

Kontakt:

Jugendamt Landkreis Kassel

Koordinierungsstelle „Schulverweigerung – Die 2. Chance“

Tanja Sobirey und Stephan Lüders

Bahnhofsplatz 1

34117 Kassel

Tel. 0561 / 1003 – 1544

E-Mail: Tanja-sobirey@landkreiskassel.de / stephan-lueders@landkreiskassel.de

 

1.1.3 Berufspatenschaft

Ehrenamtliche Berufspatinnen und Berufspaten unterstützen Jugendliche bei der Suche
nach einem Ausbildungsplatz.

 

-Hier gehts zum Flyer Berufspatenschaften-

 

Seit 2008 werden Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf durch das Berufspatenprojekt unterstützt. Das Projekt wurde von den Jugendberufshilfen der Stadt und des Landkreises Kassel initiiert. Seitdem begleiten ehrenamtliche Berufspatinnen und Berufspaten jeweils einen Jugendlichen in der Ausbildungssuche.

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler von Haupt-, Gesamt- und Beruflichen Schulen in der Stadt und im Landkreis Kassel. Das Berufspatenprojekt will insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund erreichen.

Seit August 2010 ist die Arbeitsförderungsgesellschaft
im Landkreis Kassel (AGiL gGmbH) Träger des Projektes. Unter der Schirmherrschaft von Frau Anne Janz, Jugenddezernentin der Stadt und Frau Susanne Selbert, Jugend- dezernentin des Landkreises Kassel führt AGiL das Projekt in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Kassel durch.

 

Berufspatenschaften - Was ist das?

Eine ehrenamtliche Berufspatin / ein ehrenamtlicher Berufspate unterstützt einen Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und auch beim Start in die Ausbildung.

Die Patinnen und Paten sind Fachleute aus verschiedenen Berufsfeldern, z.B. dem Handwerk, dem Verkauf, der Gastronomie, dem Gesundheitswesen oder dem kaufmännischen Bereich. Sie engagieren sich in ihrer Freizeit und wollen dazu beitragen, die Zukunft junger Mensch mit zu gestalten.

Sie geben ihr berufliches Wissen, ihre Erfahrungen weiter und nutzen auch ihre Kontakte zu Firmen. Damit wollen sie die Chancen, Jugendlicher auf eine Ausbildung verbessern.

 

Berufspatenschaften - Für wen?

Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die bald ihren Schulabschluss (Haupt- oder Realschulabschluss) erlangen oder eine Berufliche Schule (Berufsvorbereitungsjahr o. ä.) besuchen und eine Ausbildungsstelle suchen.

 

Berufspatenschaften - Wie lerne ich eine Berufspatin oder einen Berufspaten kennen?

Sprich eine Person in deiner Schule an, der du vertraust. Das kann...

  •  deine Lehrerin oder dein Lehrer
  •  eine Übergangsmanagerin/ ein Übergangsmanager
  •  oder eine Schulsozialarbeiterin/ ein Schulsozialarbeiter

...sein.

Bitte sie, dich beim Berufspaten-Projekt anzumelden. Du kannst dich auch direkt beim Berufspatenprojekt melden.

 

Berufspatenschaften - Wie geht das?

Die Berufspatinnen und Berufspaten helfen...

  •  bei der Berufswahl
  •  beim Schreiben von Bewerbungen
  •  bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle oder einem Praktikumsplatz
  •  bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch

Interessierte Freiwillige sind herzlich willkommen!

Sie erreichen uns unter

AGiL gGmbH

Jugendberufshilfe - Berufspatenprojekt

Rainer-Dierichs-Platz 1 (Kulturbahnhof)

34117 Kassel

Tel. 0561/1003-1544 oder 1003-1275

E-Mail:berufspatenprojekt@landkreiskassel.de

Kooperationspartner

Berufliche Schule des Landkreises und der Stadt Kassel

Regionales Übergangsmanagement der Stadt Kassel

Das Projekt wird gefördert von

  • © AGiL - Gemeinnützige Arbeitsförderungsgesellschaft im Landkreis Kassel mbH | Ritterstraße 1 | 34466 Wolfhagen